Verhaltenstherapie Burnout Online-Test

Haben Sie ein Burnout oder sind Sie gefährdet, ein Burnout zu bekommen?

Online-Test - gratis



Schiksal der Überengagierten

„Wer ausbrennt, muss vorher entflammt gewesen sein“

Falls Sie sich bei der Arbeit vornehm zurückhalten, um dann erholt in den Feierabend zu starten, gehören Sie nicht dazu.


Was Arbeitgeber tun können

  • Überlastung der Mitarbeiter vermeiden
  • Ihnen Respekt entgegenbringen, auf einen höflichen Umgangston sowie ein angstfreies Klima achten
  • Ihnen Freiraum bei der Bewältigung der Aufgaben lassen - denn Gängelung erzeugt das berühmte Hamsterradgefühl.
  • Kurse zur Stressbewältigung anbieten oder deren Besuch finanzieren.

Gefährliche Selbsttherapie

Gefährliche SelbsttherapieViele Ausbrenner greifen zu einer gefährlichen Selbsttherapie: Frauen meist zu Tabletten, Männer zu Alkohol. Der schnellen Erleichterung folgt oft der Weg in die Tabletten- und Alkoholabhängigkeit.
Am Ende des Prozesses ähnelt Burnout der Depression. Die Übergänge sind fliessend.

Psychotherapeutische Praxis Davos Denkanstoss


«Glückliche Menschen gehen in ihrer Arbeit auf, aber niemals unter»

Jacques Tati


Psychotherapeutische Praxis Davos Buch-Tipp



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Promis & Burnout

Rolf Schweiger

Erster Promi-Burnout in der Schweizehemaliger FDP-Präsident outete sich 2004 als «ausgebrannt»



Video Burnout




Behandlungsunterlagen

Wie verändert sich Ihre Stimmung? - Überblick über den Verlauf Ihres Befindens

Applizieren Sie sich mögliche „Gegengifte“ bei Burnout-Gefahr!

Burnout - Wie steht es mit Ihrer Energiebilanz? Dafür gibt es eine verblüffend einfache Übung

Wie sehe und bewerte ich mich selbst? Reflektieren Sie Ihr Selbstwertgefühl

Wie sieht Ihre persönliche Motivlandschaft aus? Erstellen Sie Ihre Bedürfnispyramide

Profitieren Sie von Verhaltenstherapie, indem Sie gezielt negatives Denken verändern lernen

Arbeitsblatt zur Erfassung Ihrer persönlichen Stresssituation

Neigen Sie zu einer dauerhaft erhöhten Verausgabungsbereitschaft?


Psychotherapeutische Praxis Davos Workshop

Burnout - was tun, wenn der Stress krank macht?

Online
Workshop Burnout


Tagung der BBW zum Thema „Work-life-balance“ am 24. und 25.11.08 in Andeer/GR


Selbsthilfe-Forum Burnout

Burnout-Forum Helfen Sie sich selber, tauschen Sie Ihre Erfahrungen aus und geben Sie Infos über Burnout weiter. »»


Burnout - Wenn Stress krank macht

Was tun, wenn die Lebenskerze an beiden Enden brennt?

BurnoutGleicht Ihr Leben einer nicht enden wollenden To-do-Liste? Sind Sie abends so angespannt, dass Sie sich trotz Ihrer Übermüdung oft stundenlang wach im Bett wälzen?

Wenn Erschöpfung zum Dauerzustand wird, kommt irgendwann der Zusammenbruch. Burnout kann jeden betreffen - der Grad zwischen Höchstleistung und totaler Erschöpfung ist schmal. Burnout bezeichnet sowohl den Prozess des Ausbrennens über Monate oder Jahre als auch den Endzustand von totaler Erschöpfung und chronischer Müdigkeit. Wichtig ist, das Anfangsstadium zu erkennen und Gegenmassnahmen zu ergreifen.

Typische Merkmale eines Burnouts

Merkmale von BurnoutBurnout zeigt sich zunächst in Erschöpfung, emotional und körperlich völlig entkräftet zu sein. Hinzu kommt Zynismus, der sich in einer distanzierten und „abgestumpften“ Einstellung gegenüber der Arbeit und anderen Menschen äussert. Und schliesslich Ineffektivität, welche Gefühle des beruflichen Versagens und den Verlust des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten beinhaltet.
Betroffene, die ihren desolaten Zustand eine gewisse Zeit hinter der Fassade ihrer Routine verbergen können, laufen schliesslich wie Zombies umher – müde, unflexibel, apathisch.

Viele Ausbrenner entwickeln psychosomatische Beschwerden, ohne den Zusammenhang zu ihrer Lebenssituation zu erkennen. Häufige Beschwerden sind chronische Schlafstörungen, alle Arten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Probleme, Tinnitus, aber auch chronische Schmerzen.

Welche Faktoren begünstigen Burnout?

Burnout BelastungsfaktorenEine Schlüsselrolle spielen klassische Belastungsfaktoren wie Zeitdruck und Überforderung sowie häufige Reorganisation bestehender Arbeitsstrukturen, zunehmende Rivalität und Konflikte, Arbeitsplatzunsicherheit und „schlechte Stimmung“.
Nach Ansicht vieler Experten sind fehlende Wertschätzung und gesteigerte Anforderungen ein besonderer Nährboden für ein Burnout-Syndrom: „Wenn Sie einem Menschen dauerhaft die Anerkennung verwehren und ihn gleichzeitig beständig unter Druck setzen, sind die Chancen hoch, dass er ein Burnout erleidet“. Besonders anfällig ist, wer nur über den Job sein Selbstbewusstsein speist.
Aus meiner Sicht lassen sich vier Schlüsselfaktoren zusammenfassen:

  • Wir haben uns Ziele gesetzt, die wir nicht erreichen können
  • Uns mangelt es an Anerkennung und positiver Rückmeldung für unseren Einsatz
  • Wir ersticken in Routine und fühlen uns nicht mehr herausgefordert
  • Wir fühlen uns überfordert

Allen vier Bereichen ist gemeinsam, dass wir nicht bekommen, was wir wollen. Folge: Nichts bringt mehr Entspannung, die Kraftreserven schmelzen, ohne dass die Betroffenen das anfangs bewusst wahrnehmen.

Nicht zuletzt kann Burnout auch bedeuten, dass wir tief drinnen etwas anderes wollen als das was wir tun.

Wer ist besonders gefährdet?

Burnout gefährdete LehrerBurnout gefährdete Menschen sind in der Regel hochmotivierte Menschen, die die Welt umkrempeln wollen, Märtyrer spielen und unrealistisch hohe Anforderungen an sich und ihr Umfeld stellen.

Zu diesen Menschen zählen Idealisten, deren hehre Ziele oft hart auf die Realität aufschlagen. Etwa Lehrer, Sozialarbeiter und Ärzte, die feststellen, dass sie nicht jeden retten können und Perfektionisten, die sich an unerreichbaren Zielen verschleissen. Frauen sind häufiger gefährdet, weil sie - mehr als Männer - dazu neigen, nach Harmonie zu streben und es anderen rechtzumachen.

Kognitive Verhaltenstherapie - «Brennen ohne auszubrennen»

StressbewältigungEs gibt keine Standardtherapie für das Burnout Syndrom, da die Ursachen individuell verschieden sind.
Häufig handelt es sich um eine Kombination von arbeitsbedingten, persönlichen und manchmal auch gesellschaftlich bedingten Stressfaktoren die zu Burnout führen. Ich begleite Sie bei der Auseinandersetzung mit beruflichen Belastungen und persönlich bedingten Risikofaktoren wie z. B. fehlerhaften Glaubenssätzen und problematischen Denkweisen.
Gemeinsam entwickeln wir konstruktive Strategien und Wege aus der „Sackgasse“.
Bei bestehendem Burnout helfe ich bei einer drastischen Umstellung der Lebensgewohnheiten. Dazu kann als letzte Möglichkeit auch ein Wechsel des Arbeitsplatzes oder ein „Ausstieg auf Zeit“ zählen, um im eigenen Leben wieder kraftvoll und erfolgreich voran zu kommen.
Wichtig ist, dass wir die Hintergründe Ihrer Erkrankung genau erforschen und verstehen, wie das Burnout entstanden ist und wodurch es aufrechterhalten wird. Auf der Basis eines gemeinsamen Problemverständnisses entwickeln wir die Ziele und Behandlungsmassnahmen.

Behandlungsziele

Burnout erfolgreich therapierenSo kann es z. B. darum gehen problematische Einstellungen, fehlerhafte Glaubenssätze und Verhaltensweisen, die die Entwicklung eines Burnout fördern, zu erkennen und zu relativieren.
Häufig geht es auch um das Erlernen, Einüben und Umsetzen von Stressbewältigungstechniken und sozialer Kompetenz, wie z. B. die Fähigkeit zum Neinsagen zu stärken, besser mit Konflikten umzugehen, realistische Zeitpläne zu entwickeln etc.
Ein Ziel ist es letztendlich wieder zu «brennen ohne auszubrennen».