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Ursachen

Eine Schlüsselrolle spielen:
  • Angst vor dem Dicksein
  • starker Leistungsdruck und Hang zum Perfektionismus
  • einengendes Elternhaus
  • sexueller Missbrauch und andere traumatische Erfahrungen
  • sowie ein übertriebenes Schlankheitsideal
  • entgleiste Diäten
  • Körperunzufriedenheit


Essstörungen-Forum

Anorexie Helfen Sie sich selbst und anderen »»

Voreilig 

Du sagst, du kannst nicht.
Du sagst, das schaffst du nicht.
Du sagst, das erreichst du nie.
Du sagst, es ist zu schwer für dich,
es sei unmöglich - doch versucht hast du es noch nie

Kristiane Allert-Wybranietz



Biggerexie

Biggerexie - EssstörungenMänner können unter Biggerexie leiden. Betroffene fühlen sich selbst mit Waschbrettbauch, muskulösen Oberarmen und breiten Schultern zu schmächtig.
Deshalb trainieren Sie übermässig, halten streng Diät und nehmen Produkte, die den Muskelaufbau fördern.



Orthorexie

Orthorexie - EssstörungenDas Bedürfnis sich gesund zu ernähren kann zwanghafte Züge annehmen - Orthorexie. Kein Zucker, viel Eiweiss, wenig Kohlenhydrate – der Zwang, nur das zu essen, was man selbst als gesund einstuft, wird zu einem dominanten Lebensinhalt, zu einer Art Ersatzreligion.




Psychotherapeutische Praxis Davos


Promis & Magersucht

Lady Diana - Essstörungen„Wahnsinnig überfordert“ habe sie sich oft gefühlt, erzählte Lady Diana in einem ihrer letzten Interviews.
Schwere Essstörungen waren die Folge. Und die sind gerade bei Promis keine Seltenheit.

Verhaltenstherapie DavosVideo Tipps



Behandlungsunterlagen

Um das Essverhalten genau zu beurteilen, hilft eine Dokumentation des Essverhaltens

Die Geschichte vom Suppen-Kaspar - das erste bekannte literarische Zeugnis einer Anorexie

Fragebogen zur Bedeutung bzw. Funktion Ihrer Essstörung für Sie selbst



Magersucht-Merkmale



Wann macht schlank krank?



Selbsteinschätzung



BMI berechnen!



Magersucht - Hungern, um perfekt zu sein

Die Angst vor dem Dicksein

KörperschemastörungMagersüchtige Personen beschäftigen sich zwanghaft mit Kalorien. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers ist gestört. Sie fühlen sich auch dann noch zu „fett", wenn selbst weite Kleidung ihr massives Untergewicht nicht mehr kaschieren kann. Dabei fühlen sie sich nicht krank. Häufig versuchen magersüchtige Patienten ihr Gewicht durch exzessiven Sport und/oder Abführmittel bzw. Appetitzügler zu reduzieren. Der heimliche Kampf mit dem Hungern und Kontrollversuchen wie Diäten und zwanghaftem Sport bestimmen den Alltag.
Das Hungern hat seinen Grund: Es wird zum Ersatz für ungelöste Konflikte und verdrängt Gefühle wie Wut, Angst, Überforderung und Einsamkeit. Häufig kommt es zur Verleugnung der Essstörung und die Betroffenen sind bemüht, eine unauffällige Fassade aufrecht zu erhalten. Es kommt zu Schamgefühlen zu Rückzugsverhalten und zu Depressionen.

Drei Formen von Essstörungen

Essstörungen sind vorwiegend ein Problem von Mädchen und jungen Frauen; zunehmend aber auch junge Männer. Grundsätzlich unterscheidet man drei Formen von Ess-Störungen: Magersucht (Anorexie), Ess-Brechsucht (Bulimie) und Ess-Sucht (Binge Eating Disorder).

Perfektionismus und niedriges Selbstvertrauen sind die am besten gesicherten Risikofaktoren für die spätere Entwicklung einer Essstörung. Nach Durchbrechen des Teufelskreises der diese Störungen aufrecht erhält, muss deshalb auf die Behandlung dieser Risikofaktoren besonderer Wert gelegt werden.

Essstörungen beginnen im Kopf! Das beherrschende Thema ist KONTROLLE!

Schwere körperliche Folgeschäden

Körperschemastörung

Die Folgen der Magersucht sind Unterernährung, Muskelschwund und Mangelernährung. Des Weiteren setzt bei Frauen die Regelblutung aus.
Die Langzeitfolgen sind Osteoporose und Unfruchtbarkeit. 5 bis 15 % der Betroffenen sterben, jedoch meist nicht durch eigentliches Verhungern, sondern durch Infektionen des geschwächten Körpers oder durch Suizid.

Selbsttötungen von Betroffenen mit Essstörungen gelten weltweit als unterschätztes Phänomen. Dabei weisen Studien darauf hin, dass mehr Magersüchtige durch Suizid sterben als durch Unterernährung.

Körperbild und Attraktivität

Körperbild und AttraktivitätKörperunzufriedenheit ist eine der wichtigsten Ursachen für die Entwicklung und Aufrechterhaltung einer Essstörung. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Körperunzufriedenheit die Entstehung von Essstörungen am besten vorhersagt.
Ein erhöhtes Rückfallrisiko bei essgestörten Frauen besteht dann, wenn nur die Essstörungssymptomatik, nicht aber das verzerrte Körperbild behandelt wird.


Wie erkennen Sie eine Essstörung?

Kognitive Verhaltenstherapie bei EssstörungenJe länger die Magersucht andauert, desto mehr hängt der Selbstwert der betroffenen Person vom erreichten Körpergewicht und von der Form der Figur ab. Alles Denken kreist zunehmend um Kalorien, Körpergewicht, Figur, Essen und Kontrolle des Essens.
Es gibt ganz charakteristische Verhaltensweisen im Essverhalten, der eigenen Körperwahrnehmung und den Gedanken, die typisch für eine Essstörung sind. Umso früher Sie diese Verhaltensweisen als krank erkennen und sich behandeln lassen, desto besser sind Ihre Chancen, die Essstörung erfolgreich zu überwinden.

Anregungen zur Selbstreflexion

Wenn Sie sich in einigen der folgenden Aussagen wiederfinden, sollten Sie misstrauisch werden und sich fragen, ob Sie auf dem Weg sind, eine Essstörung zu entwickeln oder bereits tief in ihr drin stecken:

  • Dreht sich bei Ihnen alles ums Essen und die Figur?
  • Beginnt jeder Tag mit einem bangen Blick auf die Waage? Entscheidet die Waage, ob es ein guter oder ein schlechter Tag wird?
  • Finden Sie sich zu dick, obwohl das Gewicht eigentlich normal ist?
  • Gibt es zwei Sorten von Lebensmitteln: erlaubte und verbotene?
  • Darf die Figur niemand sehen?. Verstecken Sie die Figur unter weiten Kleidern?
  • Verbringen Sie viel Zeit damit, Ihre „Problemzonen“ im Spiegel zu betrachten?

Verhaltenstherapeutische Therapiekonzepte

Verhaltenstherapie bei EssstörungenFür jede Essstörung biete ich spezielle Therapiekonzepte auf der Grundlage der modernen Verhaltenstherapie an. Um eine Essstörung erfolgreich zu behandeln, ist es sehr wichtig, die speziellen Erscheinungsformen und Hintergründe dieser Erkrankungen genau zu kennen; zu verstehen, wie die Störung entstanden ist und wodurch sie aufrechterhalten wird.
Klientinnen werden angeleitet, ein Tagebuch über das Essverhalten zu führen, um Gedanken, Gefühle und Gewohnheiten herauszufinden, die zu Essattacken führen. Verhaltenstherapeutische Strategien können dann helfen, eine vermehrte Selbstkontrolle zu gewinnen. So werden Bewältigungsstrategien für Stressfaktoren, die zu Essattacken führen, erarbeitet und trainiert.
Ziel ist es, wieder ein Gefühl für Hunger oder Sättigung zu entwickeln, (wieder) zu spüren, wer man selber ist, seinen Körper zu akzeptieren und ein neues Ess-Verhalten zu erlernen, sowie die Stärkung des Selbstwertgefühls und der sozialen Kompetenzen.
Wichtig: Die Durchführung der Verhaltenstherapie erfolgt immer in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt oder Internisten zur Kontrolle von Gewicht, Blutbild und Elektrolyte.