Raucherentwöhnung Denkwürdiges

«Mit dem Rauchen aufzuhören ist gar nicht so schwer. Ich habe es über hundert Mal gemacht.»

Mark Twain


Nikotinentwöhnung Aufhör-Tipps

  • Wie wird sich Ihr Leben positiv verändern, wenn Sie nicht mehr rauchen? Was gewinnen Sie hinzu?
  • Zögern Sie den Zeitpunkt der ersten Zigarette möglichst weit heraus.
  • Versuchen Sie 5 Minuten dem Verlangen zu widerstehen. Was passiert?
  • Erzählen Sie möglichst vielen Menschen, dass Sie aufhören werden. Dies erhöht Ihre innere Selbstverpflichtung gegenüber Ihrem Vorhaben.
  • Stecken Sie jeden Tag, an dem Sie rauchfrei bleiben, 2 Franken in ein Sparschwein und finanzieren Sie damit Ihren nächsten Urlaub.
  • Bewältigen Sie Situationen intensiven Rauchverlangens mit kalorienarmen Kleinigkeiten wie Kaugummi, Pfefferminz oder Karotten.
  • Reduzieren Sie das Rückfallrisiko: Machen Sie Ihre Wohnung zu einer rauchfreien Zone. Entfernen Sie alle Rauch-Utensilien wie Feuerzeug, Aschenbecher, Zigaretten etc.
  • Ändern Sie Ihre Lebensgewohnheiten: Ein Theater- oder Kinobesuch lenkt ab und Sie lernen, auch ohne Zigarette Spass zu haben.

Psychotherapeutische Praxis Davos Buch-Tipp




Vorteile des Nichtrauchens

    Schon zwanzig Minuten nach der „letzten Zigarette“ startet der Körper organische Veränderungen, die über Jahre fortgesetzt werden:

  • 20 Minuten
    Blutdruck und Puls sinken auf normale Höhe. Die Körpertemperatur von Händen und Füßen steigt auf einen Normalwert.
  • 8 Stunden
    Giftiges Kohlenmonoxid in den Blutbahnen ist durch Sauerstoff ersetzt.
  • 24 Stunden
    Rückgang des Herzinfarktrisikos.
  • 48 Stunden
    Die Nervenenden regenerieren sich. Geruchs- und Geschmackssinn funktionieren besser.
  • 2 Wochen bis 3 Monate
    Der Blutkreislauf stabilisiert sich. Das Gehen fällt leichter. Die Lungenfunktion verbessert sich um bis zu 30 Prozent.
  • 1 bis 9 Monate
    Der Raucherhusten verschwindet, ebenso die Verstopfungen der Nasennebenhöhlen. Abgespanntheit und Kurzatmigkeit nehmen ab. Das Risiko eines Herzinfarkts halbiert sich.
  • 5 Jahre
    Das Lungenkrebs-Todesrisiko eines Durchschnittsrauchers (eine Schachtel pro Tag) verringert sich fast um die Hälfte.
  • 10 Jahre
    Das Lungenkrebsrisiko hat sich auf das eines Nichtrauchers verringert.
  • 15 Jahre
    Das Herzinfarktrisiko ist nun so groß wie das eines Nichtrauchers.

Quelle: Amerikanische Krebs-Gesellschaft


Raucher in der Schweiz

In der Schweiz werden die Hälfte aller Raucher an der Folge ihrer Gewohnheit sterben und durchschnittlich 8 bis 10 Jahre ihrer Lebensdauer verlieren.
Regelmässig durchgeführte Umfragen zeigen, dass zwischen 2001 und 2006 der Tabakkonsum in der Schweiz von 33% auf 29% kontinuierlich gesunken ist:

  • Von 30% auf 26% bei den Frauen
  • Von 37% auf 32% bei den Männern
  • Von 28% auf 26% bei den Frauen unter 20 Jahren
  • Von 33% auf 23% bei den Männern unter 20 Jahren

Das erfreuliche Fazit: es rauchten 2006 rund 250 000 Menschen weniger als noch 2001.

Nikotinabhängigheit

Hilfe für Raucher, die aufhören wollen

Nikotinabhängigkeit

  • Wird es immer schwieriger für Sie, gemütlich eine Zigarette anzuzünden?
  • Suchen Sie nach einer professionellen therapeutischen Rauchentwöhnung, die auch auf individuelle Problemstellungen eingeht?
  • Haben Sie nach einer längeren Zeit als Nichtraucher einen Rückfall erlebt?
  • Möchten Sie noch nicht aufhören aber das Rauchen wenigstens reduzieren?
  • Waren andere Vorgehensweisen, mit dem Rauchen aufzuhören bei Ihnen erfolglos?

Unter Experten gilt die Verhaltenstherapie in Kombination mit medikamentöser Unterstützung als die wirksamste Methode der Raucherentwöhnung.
Mit einer Verhaltenstherapie werden Sie in die Lage versetzt, Ihren Nikotinkonsum zu reduzieren und schliesslich ganz einzustellen. Seit 15 Jahren führe ich Einzelbehandlungen und Kurse für Raucher auf Anfrage durch. Gern beantworte ich Ihre Anfragen über das Kontaktformular.

Wie abhängig sind Sie vom Glimmstengel?

Um besser und standardisiert beurteilen zu können, wie sehr ein Mensch vom Nikotinkonsum abhängig ist, wird von spezialisierten Psychotherapeuten und Ärzten zunehmend der internationale Fagerström-Test verwendet. Testen Sie den Grad Ihrer Abhängigkeit online!

Online-Test - 1 Minute Bearbeitungsdauer

Für die kostenlose Auswertung wird ausschliesslich eine E-Mail Adresse benötigt, an die Ihr Testresultat innerhalb von 48 Stunden verschickt wird.

Inhalte einer verhaltenstherapeutischen Behandlung

Fassen Sie einen festen Entschluss: «Ich höre mit dem Rauchen auf!»
Dazu ist es zunächst günstig, eine Liste von Gründen für und gegen das Rauchen anzufertigen. Wie wird sich Ihr Leben positiv verändern, wenn Sie nicht mehr rauchen?

  • Sie erlernen eine systematische Selbstbeobachtung in Form von Tagesprotokollen, in denen Anzahl, Uhrzeit, situative Umstände und Gefühlslage vor und nach dem Rauchen festgehalten werden.
  • Sie lernen Risikosituationen zu erkennen, in denen das Risiko zu rauchen, besonders gross ist. Diesen Überblick bekommen Sie durch ein Rauchertagebuch.
  • Erkennen von Schlüsselreizen. Wenn Sie sich z.B. jedes Mal eine Zigarette anstecken, sobald Sie eine Tasse Kaffe trinken, so stellen Kaffeetasse und Kaffeemaschine Schlüsselreize dar. Es ist wichtig, diese Schlüsselreize für den Nikotinkonsum zu kennen, um den Teufelskreis: «Sehen des Schlüsselreizes» → «Verlangen nach einer Zigarette» → «Nikotinrückfall» zu durchbrechen.
  • Sie erlernen eine Reihe von Bewältigungsfertigkeiten: Wie komme ich durch den Tag ohne Zigarette? Was kann ich tun, anstelle des Rauchens?
  • Sie lernen Ihre Einstellung zu Zigaretten zu verändern und begreifen, dass Sie auf eine Droge hereingefallen sind, die Körper und Psyche zerstört.

Legen Sie den Tag fest, an dem Sie aufhören wollen

NikotinabhängigkeitEs ist wichtig, für das Aufhören ein bestimmtes Datum festzulegen, den Tag "X", Ihren ersten Tag ohne Zigarette. Wenn Sie sich gut darauf vorbereiten, stehen Ihre Chancen gut. Nachstehend gebe ich Ihnen einige Hinweise dazu.

Wählen Sie einen bestimmten Tag aus. Es sollte ein Tag sein, ...
  • ... an dem Sie aller Voraussicht nach nicht stark gefordert und gestresst sind.
  • ... an dem Sie sich mit etwas beschäftigen, das Ihnen Spass macht.
  • ... an dem nicht viele Situationen zu erwarten sind, die bei Ihnen den Griff zur Zigarette auslösen.

Schliessen Sie einen Nichtraucher-Vertrag ab

Mit sich selbst einen Vertrag abzuschliessen, ist eine bewährte Methode: Wer sein Ziel und seinen Willen schriftlich fixiert, verstärkt sein Engagement und hat weniger Schwierigkeiten, den eingeschlagenen Weg einzuhalten.

Verstärken Sie Ihren Nichtraucher-Vertrag, indem Sie ihn von einem Freund oder Freundin mitunterzeichnen lassen.
Nichtraucher-Vertrag Mein Nichtraucher-Vertrag

Ihre Umsetzung

Wenn Sie die folgenden 6 Fragen mit «Ja» beantworten können, wird das Video über den Nikotinentzug mit der Easy-Way-Methode nach Allen Carr mit grossser Wahrscheinnlichkeit Ihr Leben verändern:

  • Ich habe aus früheren Rückfällen etwas gelernt und weiss, wann ich in Versuchung gerate?
  • Ich weiss, was bei mir den Griff zur Zigarette auslöst?
  • Ich weiss auch, wie ich diesen Auslösern begegnen kann?
  • Ich habe jemanden gefunden, der mich beim Aufhören unterstützt?
  • Ich habe den Tag "X" für das Aufhören festgelegt?
  • Ich habe meinen Nichtrauchervertrag unterschrieben?